3. Feb, 2018

1933 erfand Alfonso Bialetti die Kanne mit den acht Facetten. Die MOKA EXPRESS vom Bialetti ist mittlerweile Kult und hat sich ihren Platz im Museum of Modern Art in New York mehr als verdient. 

Wenige Teile für viel Kaffeegenuss

Seit Jahrzehnten ist die Moka eine geniale Konstruktion und das Innenleben unverändert. Insgesamt besteht sie aus einem Wasserbehälter mit Sicherheitsventil, einem Siebeinsatz mit Steigrohr, einem Deckelsieb, der Hauptdichtung und dem Kannenoberteil mit Deckel.

Der Wasserbehälter wird mit Wasser gefüllt und in den Siebeinsatz kommt das frisch gemahlene Kaffeepulver. Während das Wasser erhitzt wird, entsteht der Überdruck, der das heiße Wasser von unten durch das Kaffeepulver im Siebeinsatz drückt. Nun fließt der heisse Kaffee im Steigrohr nach oben in das Kannenoberteil.

Mittlerweile ist die MOKA EXPRESS von Bialetti in verschiedenen Größen, Design und Materialien erhältlich.

Unsere Garantie für einen schnellen und einfachen Kaffeegenuss

Ein Bialetti-Modell befindet sich wohl in jedem italienischen Haushalt und liefert am Morgen und auch zu jeder anderen Zeit frischen und genussvollen Kaffee. Im EssenReisenLeben Haushalt gibt es das Bialetti-Modell mit den acht Facetten in drei verschiedenen Größen.

Niemals in die Spülmaschine

Die MOKA EXPRESS sollte man immer pfleglich behandeln. Niemals die Kanne in die Spülmaschine stellen oder gar mit einem rauen Schwamm und Spülmittel reinigen, dann ist die MOKA EXPRESS für weitere Brühvorgänge ungenießbar! Ein weiches Tuch sowie heißes Wasser sind ausreichend für eine gründliche Reinigung und garantierten der MOKA EXPRESS ein langes Leben und vollen Kaffeegenuss.

 

 

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27. Jan, 2018

„Giorni della merla“ - “Tage der Amsel”

Die letzten drei Tage des Monats Januar gelten in Italien fast immer als die drei kältesten Tage des Jahres. Allerdings ist nicht ganz klar und auch nicht ganz erwiesen, warum nun genau diese drei Tage „Tage der Amsel“ „giorni della merla“ heißen. Hier gibt es sehr unterschiedliche Quellen und auch verschiedene Erzählungen:

Signora de Merlo

Die erste Geschichte handelt von der adlige Dame „Signora de Merlo” (Frau von Amsel). „Signora de Merlo“ lebte der Erzählung nach am Ufer des Flusses „Po“. Um ihren Mann zu treffen, der auf der anderen Seite des Ufers weilte, musste sie den Fluss überqueren. Dies war eben nur an einen der drei Tage Ende Januar möglich. Ausschließlich in dieser Zeit war der Fluss zugefroren, daher sagt man, rührt die Bezeichnung, „giorni della merla“ „Tage der Amsel“.

Die Amsel im Schornstein

In einer anderen Geschichte heißt es, dass ein weißes Amselweibchen mit ihren Küken Ende Januar in einem Schornstein Schutz suchte. Dort wollte sie sich und ihren Nachwuchs vor der großen Kälte schützen. Als sie das Nest bezogen, waren die Küken weiß, und als sie ihr Nest im am ersten Tag des Februars verließen, waren sie geschwärzt vom Ruß des Schornsteins. Seit diesem Tag sind alle Amseln schwarz. Man spricht daher vom Schicksalstag der Amseln.

 Der böse Monat Januar

 Eine weitere Legende erzählt Folgendes: Eine weiße Amsel wurde regelmäßig vom Monat Januar, dem kältesten und dunkelsten Monat des Jahres, gequält. Der gemeine Januar vergnügte sich damit, immer dann Kälte und Eis übers Land zu bringen, wenn die Amsel zur Futtersuche ihr Nest verließ. Im Folgejahr trickste die weiße Amsel den Januar aus und legte sich einen Futtervorrat an. Sie blieb den gesamten Monat im Nest und war so geschützt vor der Bosheit des Januars. Zu dieser Zeit heißt es, dauerte der Januar nur 28 Tage.

Am letzten Tag des Monats, die Amsel war sich sicher den Januar überwunden zu haben, verließ sie ihr Nest und begann laut und schön zu singen. Mit ihrem Gesang verspottete sie den Januar. Er war darüber so sehr erzürnt, dass er sich vom Februar drei Tage lieh. An diesen drei Tagen tobte er mit kalten Stürmen, Schnee, Eis und Regen übers Land. Völlig überrascht vom Zorn des Januars, flüchtete die schöne weiße Amsel in einen warmen Schornstein. Drei Tage blieb sie dort, und als sie den Schornstein wieder verließ, war ihr wunderschönes weißes Gefieder schwarz geworden.

Wahrheit oder italienische Legende?

In vielen Erzählungen steckt oft ein kleines Stück Wahrheit und so auch ein wenig in dieser Legende. Damals hatte der römische Kalender wirklich nur 29 Tage. Schriftliche Nachweise darüber existieren nicht. Nur mündliche Überlieferungen besagen, dass der Monat Januar über viele Jahre hinweg auf 31 Tage verlängert wurde.

Eine alte italienische Bauernweisheit besagt, dass den kalten “Tagen der Amsel”  „giorni della merla“  ein schöner Frühling folgt, sind die letzten drei Tage im Januar warm, kommt der Frühling verspätet.

In Deutschland heißt es:

„Singt die Amsel im Februar, bekommen wir ein teures Jahr.”

 

 

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19. Jan, 2018

Vergangene Woche war ich in Hamburg unterwegs. Hauptgrund war das Depeche Mode Konzert am Donnerstag, den 11. Januar 2018. Hamburg hat sich wieder von seiner sonnigen  Seite gezeigt, Regen, Regen, Regen.... Winken

Spass hatten wir trotzdem und das Konzert war wirklich der Hammer. 

Der Isemarkt ist einfach schön

Freitag ging es am Vormittag ins südliche Eppendorf auf den Isemarkt, für mich der schönste Wochenmarkt in Hamburg.

Honig, diverse Gewürze, frische Blumen, Cavolo Nero, köstliche Artischocken und diverse andere Dinge landeten bei mir im Einkaufskorb. Hier bekommt der Geniesser Alles, was das Herz begehrt. Eine tolle Atmosphäre, mit einer riesen Auswahl an regionalen und überregionalen frische Produkten. Erwähnenswert auch die superfreundlichen Marktstandbesitzer!

Kostenlose Aussicht über den Hamburger Hafen

Samstag gab es noch einen kleinen Abstecher in die Hafencity und somit auch zur ElbphilamonieÜber Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, ganz imposant aber für mich persönlich schon etwas überbewert.

 

 
 

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27. Dez, 2017

Rote Unterwäsche unterm Abendkleid

Jetzt, kurz vor Silvester sind die Schaufenster der Dessousläden üppig mit roter Wäsche dekoriert. Aufgrund des Glaubens, dass rot Glück bringen soll, trägt man in der Toskana/Italien in der Silvesternacht, heiße rote Wäsche unter dem Silvester-Outfit. Nicht nur Frauen sind diesem Aberglauben verfallen, auch der italienische Mann träg etwas Rotes drunter, da rot auch die Potenz steigern so….. Winken

Linsen und Schweinefüße scheinbar unverzichtbar

Ansonsten wird Silvester in der Toskana nicht viel anders als bei uns in Deutschland gefeiert. Man trifft sich daheim mit Freunden oder feiert in einem Restaurant. Es wird viel gegessen, die Speisen sind von Region zu Region verschieden. Allerdings werden in gesamt Italien gerne Linsen gereicht, da diese Reichtum für das kommende Jahr versprechen. Dazu gibt es Zampone, ein mit würzigem Hackfleisch gefüllter (vorderer) Schweinefuß.

Der Panetone muss weg

Bis Mitternacht wird gegessen. Pünktlich um Mitternacht knallen dann die Champagnerkorken und der restliche Panettone wird gegessen. Dieser sollte bis 6. Januar “La Befana”  verspeist sein, der italienische Aberglauben besagt, dass man sonst weniger Glück im neuen Jahr hat.

In diesem Sinne, rein in die roten Höschen, Linsen in den Kochtopf und das neue Jahr kann kommen!

 
 
 

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20. Nov, 2017

Das Gefühl von Frühling im Dezember

Viele kennen die Toskana ausschließlich mit sonnigen Weinbergen und romantischen Sommernächten am Strand. Dabei ist der Winter, insbesondere Weihnachten, wirklich etwas für Romantiker und alle diejenigen, die das echte Gesicht der Toskana kennenlernen wollen.
 
Während es in Deutschland jetzt schon richtig kalt ist, kann man in der Toskana ein wirklich mildes Klima genießen. Anfang Dezember sind die letzten bunten Blätter von den alten Eichenbäumen bereits abgefallen. Die immergrünen Pinien, Zypressen, Steineichen und grünen Wiesen geben einem trotzdem eher das Gefühl von Frühling.
 
Wer die Ruhe und Stille liebt, wird vom Winter in der Toskana begeistert sein. Die Landschaft ist in einem wundervollen Licht getaucht. Es ist die ideale Zeit zum Wandern und für lange Strandspaziergänge an den einsamen Sandstränden. Im Winter ist die Toskana besonders attraktiv, es geht ruhig und ohne Touristen zu. In dieser Zeit erlebt man die Toskana so richtig italienisch.
 
Ein ganz normaler Arbeitstag
 
In Italien nennt man Weihnachten „Natale“. Die Kinder bekommen ihre Geschenke von einem Wesen Namens „Babbo Natale“ dessen Helferin die gutmütige Hexe „Befena“ ist.
 
Der 24. Dezember ist ein ganz normaler Arbeitstag. Das Weihnachtsfest wird am 24. Dezember erst mit der traditionellen Mitternachtsmesse eingeläutet. Am Morgen des 25. Dezember werden dann die Geschenke übergeben. Ursprünglich fand die richtige Bescherung in Italien erst am 6. Januar statt. Wenn die Hexe Befana Geschenke verteilte. Dazu stellten die Kinder ihre Schuhe vor die Haustür und die Hexe legte je nachdem, ob die Kinder das Jahr über brav oder ungezogen waren, entweder Geschenke oder schwarze Kohle hinein. Mit diesem Tag endet dann auch die offizielle Weihnachtszeit in Italien.
 
Im Mittelpunkt steht die Familie
 
In der Toskana wird Weihnachten insbesondere in den ländlichen Regionen sehr ruhig und besinnlich gefeiert. Im Mittelpunkt steht nicht das Schenken und beschenkt werden, sondern ein Zusammensein mit der Familie. Daher steht der 25. Dezember auch ganz unter dem Motto des Feierns mit der Familie, hier nimmt das gemeinsame Mittag- und Abendessen wirklich einen wichtigen Platz ein. Man trifft sich dazu daheim oder häufig auch in einem Restaurant. Fast alle Restaurants bieten an Weihnachten komplette Menüs an, natürlich mit den traditionellen Weihnachtsgerichten. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, rechtzeitig einen Tisch zu reservieren.
 
Obwohl es nicht zur toskanischen Weihnachtstradition gehört, findet man inzwischen auch in der Toskana den Weihnachtsbaum.
 
Er ist nun auch in der Toskana Bestandteil der weihnachtlich geschmückten Dörfer und Städte und man kann ihn auch kaufen. Nur in den Familien wird das Weihnachtsfest nicht unbedingt mit einem Weihnachtsbaum gefeiert, da er eben nicht Bestandteil der Tradition ist.
 
Das Fest der Liebe
 
Ähnlich wie in Deutschland ist auch in Italien das Fest der Liebe und der Familie. Dies macht auch das Sprichwort “Natale con i tuoi, Pasqua con chi vuoi” deutlich, was so viel heißt wie: "Weihnachten mit der Familie und Ostern, mit wem man möchte."
 
Die Weihnachtszeit in der Toskana ist einfach zauberhaft. Alle kleinen Dörfer und großen Städte werden geschmückt und sind mit vielen Lichtern erleuchtet. In den größeren Städten sind die Geschäfte ab dem 30. November bis Weihnachen auch den Sonntagen geöffnet. Es herrscht eine ganz besondere Atmosphäre, die man nur in dieser Jahreszeit spürt. Die vielen Lichter, Musik, weihnachtliche Düfte und köstlichen Leckereien machen die Weihnachtszeit in der Toskana zu einem wirklich besonderen Erlebnis.
 
Eine schöne Alternative, Weihnachten in der Toskana
 
....am 24. Dezember einen Spaziergang am Meer machen.
 
....am Abend den Kamin anzünden und leckere Kleinigkeiten für das Abendessen zubereitet. Mit einem sehr guten Rotwein aus der Region einen besinnlichen Heiligen Abend verbringen.
 
....und den 25. Dezember ganz tradionell mit der italienischen Familie feiern!
 
 
 
 

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