29. Apr, 2019

Forte dei Marmi gehört zu Italiens elegantesten Badeorten. Ein vornehmes Seebad an der Versilia mit einem herrlichen Blick auf die beeindruckenden Felsberge der apuanischen Alpen.

Forte dei Marmi heißt wörtlich "Festung der Marmorsteine". Der Name der Stadt kommt von dem Wahrzeichen Il Fortino. Ein Fort, das der Großherzog der Toskana Leopold I, 1788 erbauen ließ. Der Zusatz "Marmi", weil früher im Hafen Marmor verschifft wurde. Heute beheimatet die ehemalige Verteidigungsanlage ein Karikaturmuseum, welches zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Forte zählt.

Michelangelo

Bevor man den Marmor mit einem Ochsenkarren zum Meer brachte, wurde er aus den Felsen gesprengt. Die Steinbrüche liegen hoch oben auf dem "Monte Altissimo". Schon Michelangelo hat hier Marmor für seine Kunstwerke ausgesucht.

Wo Thomas Mann kreativ war

Von Ende August bis Mitte September 1926 hielt sich Thomas Mann auf einer Reise in Forte dei Marmi auf. Er verbrachte mit seiner Frau und zwei seiner Söhne einen Badeurlaub in Forte dei Marmi. 1930 veröffentlichte er seine Novelle „Mario und der Zauberer“, Forte dei Marmi und seine dortigen Erlebnisse dienten ihm als Vorlage.

Treffpunkt der Stars

Aus dem einstigen einfachen Fischerdorf wurde ein Treffpunkt des Jetsets. Edoardo Agnelli erwarb 1926 die "Villa Costanza" (später bekannt als die legendäre "Villa Agnelli"). Andere reiche Familien folgten und ließen sich unter die Pinien am Strand Villen bauen. Die Villa der Fiat Familie gehört mittlerweile zum "Augustus Hotel & Resort". Mondän ist die Welt im "Augustus Lido Hotel". Jedes der 19 Zimmer hat ein eigenes Farbkonzept und Blick auf das Meer. Viele internationale Stars waren und sind hier noch immer Gäste. Ein sehr gepflegter Garten umgibt die Villa. Hier wird sehr viel Wert auf die Privatsphäre der Gäste gelegt. Um an den Strand zu gelangen, müssen diese nicht die Straße überqueren, es gibt einen privaten Tunnel, der direkt zum hoteleigenen Strand führt.

Einfach auf dem Handtuch sonnen, ein "No-Go"

Wie eine Perlenkette reihen sich die 98 Bagni am Strand aneinander. Baden ist in Forte dei Marmi ein luxuriöses und kostenpflichtiges Vergnügen. Einfach auf dem Handtuch sonnen, ein absolutes "No-Go" und außerdem verboten! Jedes Bagni hat seinen eigenen Stil und die Farben der Schirme Liegen und Umkleidehäuschen sind anders. Die Liegestühle sind hier ausschließlich aus Holz, mit Segeltuch bezogen und größer als im Rest von Italien. In Forte mag man es bequem und lässt es sich gerne gut gehen. Sonnenschirme sind eher selten, hier mietet man gleich ein ganzes Sonnenzelt, damit die Familie und Freunde auch ausreichend Platz haben.

Plant man seinen Sommerurlaub in Forte dei Marmi zu verbringen, sollte die Reservierung für Hotel, Liege & Sonnenschirm schon im Winter erledigt sein - sonst heißt es im Sommer: "tutto completo" – "wir sind ausgebucht!"

Nach der Arbeit in die Berge

Entspannt ist der Lebensstil, der in Forte gepflegt wird. Nach dem Sonnenbad am Strand trifft man sich zum Apertivo. Das bevorzugte Fortbewegungsmittel in Forte ist das Fahrrad. Wer etwas auf sich hält, spielt Tennis und wer es sich leisten kann, steigt in Forte dei Marmi nicht einfach im Hotel ab, sondern mietet sich für den ganzen Sommer eine der zahlreichen wunderschönen alten Villen. Wer hier richtig lebt und arbeitet, macht nach getaner Arbeit gerne ein Ausflug in die Berge. In den Abendstunden kommt von dort ein kühler Wind runter zum Meer, der für Abkühlung und ein angenehmes Klima sorgt.

Fischerfrühstück und Surfer

Ganz früh am Morgen, bevor der Badebetrieb beginnt gehört der Strand den Fischern. Diese treffen sich Zeit zu Zeit direkt am Strand zu einem Frühstück. Urlauber sind willkommen und dürfen gerne zugreifen. Am Abend, wenn die Sonne untergeht, kann man Surfer an der Seebrücke beobachten.

Luxus-Designer & Kaschmir aus Forte dei Marmi

Viele herrliche Parkanlagen laden zum Verweilen ein. Die exklusiven Boutiquen von nahezu alle großen Designern lassen keine Wünsche offen. Für den kleineren Geldbeutel ist der Markt am Mittwoch sehr zu empfehlen. Tolle Markenschuhe, Taschen, Kaschmir Schals und italienische Sommerkleider warten hier auf eine neue Besitzerin resp. Besitzer. In den Sommermonaten ist der Markt auch an Sonntagen geöffnet. Es empfiehlt sich sehr, sehr zeitig dort zu sein, sonst wird es gerade in den Sommermonaten, schwierig einen Parkplatz zu ergattern.

 

Text/Fotos: www.EssenReisenLeben.de

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20. Jan, 2019

1933 erfand Alfonso Bialetti die Kanne mit den acht Facetten. Die MOKA EXPRESS vom Bialetti ist mittlerweile Kult und hat sich ihren Platz im Museum of Modern Art in New York mehr als verdient. 

Wenige Teile für viel Kaffeegenuss

Seit Jahrzehnten ist die Moka eine geniale Konstruktion und das Innenleben unverändert. Insgesamt besteht sie aus einem Wasserbehälter mit Sicherheitsventil, einem Siebeinsatz mit Steigrohr, einem Deckelsieb, der Hauptdichtung und dem Kannenoberteil mit Deckel.

Der Wasserbehälter wird mit Wasser gefüllt und in den Siebeinsatz kommt das frisch gemahlene Kaffeepulver. Während das Wasser erhitzt wird, entsteht der Überdruck, der das heiße Wasser von unten durch das Kaffeepulver im Siebeinsatz drückt. Nun fließt der heisse Kaffee im Steigrohr nach oben in das Kannenoberteil.

Mittlerweile ist die MOKA EXPRESS von Bialetti in verschiedenen Größen, Design und Materialien erhältlich.

Unsere Garantie für einen schnellen und einfachen Kaffeegenuss

Ein Bialetti-Modell befindet sich wohl in jedem italienischen Haushalt und liefert am Morgen und auch zu jeder anderen Zeit frischen und genussvollen Kaffee. Im EssenReisenLeben Haushalt gibt es das Bialetti-Modell mit den acht Facetten in drei verschiedenen Größen.

Niemals in die Spülmaschine

Die MOKA EXPRESS sollte man immer pfleglich behandeln. Niemals die Kanne in die Spülmaschine stellen oder gar mit einem rauen Schwamm und Spülmittel reinigen, dann ist die MOKA EXPRESS für weitere Brühvorgänge ungenießbar! Ein weiches Tuch sowie heißes Wasser sind ausreichend für eine gründliche Reinigung und garantierten der MOKA EXPRESS ein langes Leben und vollen Kaffeegenuss.

 

 

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22. Okt, 2017

Vergangenes Wochenende habe ich meinen Gewinn eingelöst. Ein wirklich schönes und entspanntes Wochenende im Pfarrhaus Mödlich liegt hinter uns.

Die Teichwohnung ist eine ausgesprochen stilvolle Ferienwohnung mit viel Komfort und einem hohen Wohlfühlfaktor, die keine Wünsche offen lässt.

Frühes Aufstehen lohnt sich immer und so konnte ich die wundervolle, im Morgennebel liegende Elb-Tallandschaft mit der Kamera eingefangen.

Wenige Gehminuten vom Pfarrhaus Mödlichen entfernt, steht das Elbeglück. Hier hinterm Deich haben wir uns von unseren sympathischen Gastgebern mit bestem Cappuccino und köstlichen Kuchen verwöhnen lassen.

Nochmals vielen Dank an Frîa Hagen und Volker Warning für die gewonnene Auszeit und die schönen Tage, die wir in ihrem mit sehr viel Liebe restaurierten Haus hinterm Deich verbringen durften. Wir wurden rundrum verwöhnt und es hat uns wirklich an nichts gefehlt.

Wir kommen ganz bestimmt wieder!

 

Fotos/Text: Copyright www.EssenReisenLeben.de

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18. Aug, 2017

Schön war es, in einer für mich persönlich derzeit schönsten Sommerlocations der Stadt: das Pop-up-Restaurant mit Dachlounge des rbb. Ein genussvoller Abend mit Cocktails, einem köstlichen 3 Gänge Menü und feinem Wein. Wir waren live dabei, als Moderator Simon Brauer den neuen Gitarrenhelden Englands, Steven Wilson begrüßte, der uns einige Songs aus seinem heute erschienenen erschienenen Album präsentierte. Ein rundum gelungener Abend in einer tollen Atmosphäre und einem traumhaften Blick über Berlin….